Anästhesiologie & Intensivmedizin

Anästhesiologie & Intensivmedizin

Das Team der Anästhesiologie in der GFO Klinik Engelskirchen unter Leitung von Chefarzt Dr. Hanno Krieg behandelt in allen vier Bereichen der modernen Anästhesiologie. Dazu gehören Anästhesie, Schmerztherapie, Intensivmedizin und Notfallmedizin.

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Schmerzfrei durch die Operation

Unsere Narkoseärzt:innen in der GFO Klinik Engelskirchen St. Josef Krankenhaus sorgen dafür, dass Sie während der Operation keine Schmerzen verspüren. Wir kümmern uns darum, dass Sie sanft einschlafen und schnell sowie kontrolliert wieder aufwachen. Ihre Sorgen und Ängste nehmen wir sehr ernst, denn in unserem christlich geprägten Haus stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Unser Team aus Ärzt:innen, Pflegekräften und Therapeut:innen nimmt sich ausreichend Zeit für Sie und beantwortet all Ihre offenen Fragen.

Chefarzt

  • Dr. Hanno Krieg

    Chefarzt

    Anästhesiologie und Intensivmedizin

Oberärzt:innen

  • Andrea Goor

    Fachärztin für Anästhesiologie und Innere Medizin

  • Peter Heuser

    Facharzt für Anästhesiologie

  • Michael Honnef

    Facharzt für Anästhesiologie

  • Abdelrahman Aburawi

    Oberarzt

    Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin

  • Gabriele Turfeld-Adler

    Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin

  • Dr. Manuela Selt

    Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Schwerpunkte

Vor einer geplanten Operation in der GFO Klinik Engelskirchen besprechen wir in unserer Anästhesie-Ambulanz die für Sie beste Möglichkeit der Narkotisierung. Dazu bieten wir alle modernen Verfahren der Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“) und der regionalen Betäubung (Regionalanästhesie) an.

Allgemeinanästhesien werden als Vollnarkosen soweit wie möglich als Total Intravenöse Anästhesie (TIVA) mit möglichst kurzer Wirkdauer durchgeführt, damit Sie sich schnell wieder erholen.

In der GFO Klinik Engelskirchen St. Josef Krankenhaus führen wir jährlich mehr als 5.500 Operationen durch. Nicht immer ist eine Vollnarkose erforderlich: oftmals reicht es aus, nur einen Teil des Körpers zu betäuben. Das bedeutet dennoch nicht, dass Sie alles mitbekommen müssen: auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich ein starkes Schlafmittel. Dann verschlafen Sie die Operation wie unter einer Vollnarkose, sind aber schneller wieder fit. Regionalanästhesien sind zudem Bausteine für eine besonders effektive Schmerztherapie. Sie eignen sie sich besonders gut für Patient:innen, die andere Schmerzmittel erfahrungsgemäß schlecht vertragen.

Die Regionalanästhesie bietet folgende Vorteile:

  • geringere Belastung des Gesamtorganismus
  • geringere Nebenwirkungen einer Allgemeinanästhesie (z. B. Übelkeit)
  • bessere Durchblutung
  • schnellere Wundheilung
  • geringere Wundschmerzen
  • verbesserte, frühzeitigere Krankengymnastik möglich

Während der Operation werden Sie durch einen erfahrenen Arzt / eine Ärztin aus unserem Team betreut. Kontinuierlich messen wir Blutdruck, Puls, Sauerstoff und Narkosetiefe, um Sie so sicher und schonend wie möglich zu versorgen. Nach der Operation werden Sie in den Aufwachraum gebracht und dort durch unsere Fachkräfte betreut bis Ihr Zustand stabil ist und Sie möglichst schmerzfrei sind. Erst dann verlegen wir Sie auf die Normalstation.

Nach der Operation bringen wir Sie zunächst in einen unserer beiden Aufwachräume. Diese liegen innerhalb des OP-Bereichs und sind permanent mit Fachpersonal besetzt. Unser spezialisiertes Pflegepersonal beobachtet Ihren Zustand und hilft Ihnen in dieser ersten Phase nach der Operation. Sobald es Ihr Zustand erlaubt, werden Sie wieder auf Ihr Zimmer gebracht. Risikopatient:innen werden postoperativ auf der Intensivstation weiter betreut.

In der GFO Klinik Engelskirchen St. Josef Krankenhaus haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Schmerzen weitestgehend zu vermeiden und sofort effizient behandeln. Denn Schmerzen verursachen nicht nur Angst und Sorge, sondern können auch die Heilung verzögern.

Unsere Schmerztherapie beginnt bereits im Aufwachraum. Unser Angebot umfasst ein patientenorientiertes systemisches Schmerzinfusionsverfahren. Die patientenkontrollierte Analgesie (PCA) ist eine vom Patienten selbst gesteuerte Zufuhr von schmerzstillenden Medikamenten mit Hilfe einer elektronisch gesteuerten Pumpe. Hierüber kann auf Knopfdruck eine vorprogrammierte Schmerzmitteldosis abgerufen werden.

Darüber hinaus arbeiten wir mit regionalen Schmerzkatheterverfahren für Arme und Beine, den sogenannten Plexusblockaden, sowie Peridural-Anästhesien für die untere Körperhälfte. Bei weniger schmerzhaften Operationen wenden wir moderne Schmerztherapien in Tablettenform an, die auf vorliegende Nebenerkrankungen abgestimmt werden.

Zur individuellen Beratung während Ihres stationären Aufenthaltes haben wir in der GFO Klinik Engelskirchen – St. Josef Krankenhaus ein pflegerisches Schmerzmanagement eingerichtet. Die zuständigen Kolleginnen Ann-Sophie Stelberg und Heike Falkenhain beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten der Schmerztherapie.

Schmerzen empfindet jeder Mensch individuell. Für die optimale Schmerztherapie ist es daher erforderlich, dass Sie Ihre Schmerzen klar äußern. Wir haben eine eigene Schmerzskala in Pyramidenform entwickelt, die Ihnen helfen soll, Ihre Schmerzen selbst einzuordnen. „0“ steht für „keine Schmerzen“ und „10“ für „starke unerträgliche Schmerzen“. Während Ihres Aufenthalts werden Sie regelmäßig gefragt, wie stark Ihre Schmerzen sind. Mit Hilfe Ihrer Angaben können wir unsere Schmerztherapie optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen und den Schmerzen erfolgreich entgegenwirken.

Auf der von unserer Abteilung geleiteten interdisziplinären Intensivstation in der GFO Klinik Engelskirchen St. Josef Krankenhaus behandeln wir in enger Absprache mit den Ärzt:innen der anästhesiologischen und operativen sowie der internistischen Abteilungen. Wir versorgen Sie nach großen Operationen oder wenn Sie schwer erkrankt sind. Dafür stehen zehn Betten mit sechs Beatmungsplätzen zur Verfügung. Neben dem Pflegepersonal ist immer ein Arzt/eine Ärztin vor Ort. Die Besuchszeiten sind sehr flexibel und unkompliziert geregelt.

So erreichen Sie uns

Sekretariat

Erreichbarkeit des Sekretariats

  • Montag bis Donnerstag: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Notfallambulanz ist 24 Stunden für jeden Patienten 365 Tage im Jahr erreichbar.

Terminvereinbarungen zur stationäre Aufnahme erfolgen über das Terminmanagement (ZBM).